Römersaal

Der Römersaal befindet sich im Erdgeschoss des repräsentativen Barockbaus des Altenwohn- und Pflegeheims Stift St. Irminen. Er ist geprägt durch das aufgehende Mauerwerk der spätantiken Horrea. Diese römischen Lagerhäuser waren jeweils 70 Meter lang und 20 Meter breit und wurden um 330 nach Christus unter Kaiser Konstantin erbaut. Die Überreste dieser Bauten zeigen Kalksteinquader mit Ziegeldurchschüssen und rundbogige Blendarkaden, in denen schießschartenartige kleine Fenster sitzen. Im Zuge der Renovierung des Stifts St. Irminen in den 90er Jahren, wurde der Römersaal renoviert und die römische Mauer restauriert. Heute ist der Römersaal ein repräsentativer Rahmen für Konzerte, Veranstaltungen und Fortbildungen der Vereinigten Hospitien.